Stefan Gubser im Einsatz für die Dargebotene Hand

Tatort HB Zürich. Schauspieler Stefan Gubser steht vor den Geleisen 6 und 7. In seinem Outfit könnte er als Reto Flückiger in einem Tatort-Streifen am Ermitteln sein, ist er aber nicht. Heute, am 14.3., steht er im Dienst von Telefon 143, der Dargebotenen Hand.

 

 

Zum 2. Mal nach 2016 warb die Dargebotene Hand am «Tag des Zuhörens» mit einer Aktion im Zürcher Hauptbahnhof. Passantinnen und Passanten waren eingeladen, jemandem Zeit zu schenken für ein Gespräch im Alltag. Ins Gespräch kommen konnte mann/frau gestern auch mit Tatort-Kommissar Stefan Gubser, der sich – zusammen mit 13 anderen Persönlichkeiten – im Patronatskomitee für das Sorgentelefon stark macht. «Ich finde diese Möglichkeit, sich anonym an die Nummer 143 wenden zu können, jederzeit jemanden zu finden, der Dir zuhört, einfach toll. Wenn einer Probleme oder Sorgen hat, muss er sich nicht schämen. Aber unbedingt mit jemandem darüber sprechen.»

 

Nicht alle haben die Möglichkeit, sich mit einer vertrauten Person auszusprechen. Diesen Menschen bietet die Dargebotene Hand seit 60 Jahren in zwölf Regionen der Schweiz rund um die Uhr Zeit an. Im Kanton Zürich hören 90 freiwillige Frauen und Männer am Telefon 143 zu, leisten Menschen erste emotionale Hilfe und vermitteln Hilfsangebote. Man kann die Dargebotene Hand auch per Chat und Mail erreichen www.143.ch. Das Engagement Freiwilliger ist jederzeit erwünscht. Stefan Gubser dazu: «Ich interessierte mich ernsthaft für die Ausbildung als Freiwilliger bei der Dargebotenen Hand. Meine Verpflichtungen als Schauspieler lassen aber den einjährigen, intensiven Kurs aktuell nicht zu.»

 

2016 wurde das kostenlose Angebot rund 22‘000 genutzt. Die Dargebotene Hand ist ein gemeinnütziger Verein, wird von den Kirchen substanziell mitfinanziert und ist auf Spenden angewiesen. Interessierte Freiwillige melden sich unter [tocco-encoded-addr:MTIyLDExNywxMDEsMTE0LDEwNSw5OSwxMDQsNjQsNDksNTIsNTEsNDYsOTksMTA0] oder telefonisch: 043 244 80 80.

 

www.zuerich.143.ch