Freiwillig mitarbeiten – und mitprofitieren

Neue Kontakte knüpfen und pflegen, Ihren Horizont erweitern, neues Fachwissen erlangen, die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln, helfen und nützlich sein. Der persönliche Nutzen aus der Freiwilligenarbeit ist vielfältig und lehrreich. Wichtige Antworten zur Frage, was es braucht, um bei uns mit zu tun.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, um als Freiwilliger oder Freiwillige mitarbeiten zu können?

Kenntnisse und Erfahrungen aus sozialen Bereichen können natürlich hilfreich sein. Grundsätzlich benötigen Sie aber weder eine spezielle Vorbildung noch einschlägige Erfahrungen. Viel wichtiger ist uns die persönliche Eignung der Mitarbeitenden.

Was heisst persönliche Eignung?

- zeitliche Verfügbarkeit 
- psychische Gesundheit und Stabilität
- physische und psychische Belastbarkeit
- Gruppenfähigkeit
- Lebenserfahrung
- Lernfreude
- Verzicht auf jede Form des Missionierens
- Grosse Offenheit gegenüber sozialen Fragen
- Fähigkeit zuzuhören, Einfühlungsvermögen, Respekt und Toleranz
- Bereitschaft die eigene Geschichte zu reflektieren.

Apropos zeitliche Verfügbarkeit – wie sehen die Dienste bei der Dargebotenen Hand aus?

Der Zeitaufwand umfasst durchschnittlich acht Stunden pro Woche: ein Telefondienst zu jeder Tages- und Nachtzeit; regelmässige Supervision und Weitrbildung.

Gibt es Altersgrenzen bezüglich des Einstieges in die Ausbildung?

Die Altersgrenzen liegen in der Regel zwischen 30 und 65 Jahren.

Wie verläuft die Ausbildung bei der Dargebotenen Hand?

Die Grundausbildung in den verschiedenen Themenbreichen dauert ein Jahr – verteilt auf Wochenenden, Kursabende und Praktika. Sie findet in den Kursräumen der Regionalstelle statt. Die Wochenenden werden in Bildungshäusern durchgeführt. In der Ausbidlung wird auf der Lebenserfahrung aufgebaut. Auf die individuelle Betreuung legen wir grossen Wert – speziell bei den Praktika.

Wieviel kostet mich die Ausbildung bei der Dargebotenen Hand?

Der Ausbildungskurs ist Voraussetzung für die freiwillige Mitarbeit. Deshalb trägt die Kosten die Dargebotene Hand. Die Teilnehmenden leisten einen finanziellen Beitrag für die auswärtigen Pensionskosten in den Bildungshäusern. Die Ausbildung ist an die Bedingung geknüpft, dass man danach Telefondienst macht.

Erlange ich nach der Ausbildung einen Abschluss in Form eines Diploms?

Eine eigentliche Abschlussprüfung kennen wir nicht. Interessentinnen und Interessenten für die Ausbildung durchlaufen jedoch ein sorgfältiges und intensives Auswahlverfahren. Die Ausbildung und Mitarbeit durch einen Eintrag im Sozialzeitausweis von Benevol bestätigt. Auf Wunsch gibt es eine solche Bestätigung auch für eine Stellenbewerbung und ganz sicher bei der Beendigung der Tätigkeit.

Kann ich mit der Ausbildung der Dargebotenen Hand auch andere Freiwilligenarbeit machen?

Viele Rückmeldungen von Freiwilligen zeigen, dass bei ihrer Bewerbung um eine andere bezahlte oder unbezahlte Arbeit die Mitarbeit und speziell die Ausbildung bei Telefon 143 eine positive Rolle spielt. Bei Stellenbewerbungen werden Zeugnisse der Dargebotenen Hand sehr geschätzt  Die Ausbildung bei der Dargebotenen Hand gilt allgemein als solide Grundlage für andere Freiwilligenarbeit.

Wie sieht es mit der Weiterbildung aus?

Dazu gehören pro Jahr:
- 11 Doppelstunden Fallsupersivion in der Gruppe 
- thematische Weiterbildung (anderhalbtage)
- drei "Instiutionensbesuche"